Ein jederzeit zu beachtender Aspekt bei Citizen Science Projekten ist die Tatsache, dass Teilnehmer:innen meist freiwillig und ohne Bezahlung ihre Zeit und Mühe investieren. Während ihr Interesse für das von ihnen gewählte Projekt/Thema die Teilnahme motivieren, wird bezüglich Motivation ein Faktor häufig nachrangig behandelt: Der Wunsch, sich mit anderen, die das gleiche Interesse teilen und im selben Projekt mithelfen, auszutauschen und sich gegenseitig an den gemachten Beobachtungen zu erfreuen und zu bestärken - eben einen Platz in dieser spezifischen Gemeinschaft zu haben.
Im Gegensatz dazu gibt der/die Teilnehmende als Einzelperson Meldungen ab und füllt ein Formular auf einer Website aus. Verständlicherweise fokussieren sich wissenschaftliche Projekte bei der Entwicklung technischer Melde-Plattformen/Formularen/Apps etc. auf eine wertvolle, gleichzeitig adäquate Datensammlung. Dabei bleiben Möglichkeiten der Vernetzung und Interaktionen zwischen Teilnehmenden oft zurück.
Wenn wir uns allerdings auf Plattformen wie Facebook umsehen, dann begegnen wir dort äußerst belebten "Gruppen", die sich über Bodengesundheit, Vogelbeobachtungen oder Blumenwiesen austauschen. Sie lernen voneinander, zeigen ihre Beobachtungen und helfen bei Artenbestimmungen, klären auf über invasive Arten und helfen anderweitig - nur ohne dahinterliegendes wissenschaftliches Projekt. Wissenschaftliche Projekte könnten dieses Interesse und die Vielzahl an Beobachtungen kanalisieren, wissenschaftlich analysieren und damit fruchtbar machen. Dies so umzusetzen, beinhaltet allerdings einige Herausforderungen:
Teilnehmer:innen werden in wissenschaftlichen Projekten in ihren Meldungen etwas "begrenzt", möglicherweise kann das Wissen über eine Wissenschaftlichkeit zu einer Zurückhaltung führen, und oftmals gibt es nicht den Raum des Austauschs. Den besonderen Grad bei der Beobachtungs-Abfrage zu treffen, und welche begrenzte oder freie Ausrichtung gewählt wird, ist bestimmt die Hauptaufgabe. Dennoch glauben wir, diese Gruppen auf Facebook ermöglichen eine ganz bestimmte Motivation: eine Community.
Im Gegensatz zu Social-Media-Plattformen wenden wir auf der SPOTTERON App-Plattform stets Datenschutz- und Privatsphäre-Ethik an, die über die GDPR hinausgeht. Gleichzeitig ermöglicht eine Reihe integrierter Funktionen die Meldung und Sperrung von Community-Inhalten für Nutzer, um eine sichere Community-Umgebung zu schaffen.
Auf der SPOTTERON Plattform haben wir verschiedene Features entwickelt, die in den Citizen Science Projekten und Apps die Interaktion von Teilnehmenden, den Austausch mit den Wissenschafter:innen, als auch die Bildung von Gemeinschaften/Communities ermöglichen und vereinfachen.
Durch bestimmte Features, können Wissenschafter:innen aktiv die Kommunikationskultur innerhalb des Projekts beeinflussen und in Kontakt treten. Sie schaffen den Raum und bilden gemeinsam mit den Teilnehmenden eine Community. Die folgenden Möglichkeiten bieten Citizen Science Apps auf der SPOTTERON-Plattform:
Ein erfolgreiches Citizen Science Projekt geht über das Sammeln von Daten hinaus - es baut eine Gemeinschaft auf. Durch die Integration sozialer und interaktiver Tools ermöglicht die SPOTTERON-Plattform, dass Citizen Science Apps zu Räumen für Zusammenarbeit, Lernen und gemeinsame Begeisterung werden. Gleichzeitig ermöglicht eine Reihe integrierter Funktionen das Melden und Sperren von Community-Inhalten für Teilnehmende, um eine sichere Community-Umgebung zu schaffen. Das „Creating Communities" - Feature ermöglicht es Projektleitern, aktiv mit den Teilnehmenden in Kontakt zu treten und so eine starke und vernetzte Gemeinschaft innerhalb ihres Projekts aufzubauen.
Mehr Infos zum Creating Communities-Feature:
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